Meldung Befragung zu digitalen Technologien: erste Einblicke

Veröffentlicht am 18.08.2026

Von März bis Mai haben wir gefragt: Welche digitalen Technologien in der Pflege sind bekannt, welche sind relevant und wo besteht Bedarf an weiteren Analysen? Vor Veröffentlichung des Berichts geben wir erste Einblicke als Teaser.

© Foto von Simone Secci auf Unsplash

Ergebnisse: Sneak Peak

In der anonymen, bundesweiten Online-Befragung wurden 13 digitale Technologien nach den Kriterien Bekanntheit, Relevanz und weiterem Informationsbedarf bewertet. Mit fast 1.000 vollständig ausgefüllten Fragebögen liefert diese Befragung die bisher umfangreichste Erhebung dieser Art für den Pflegekontext in Deutschland – und somit ein wertvolles Bild des derzeitigen Status Quo.
Der vollständige Ergebnisbericht wird spätestens im Herbst 2026 auf unserer Website bereitgestellt. Bis dahin werfen wir vorab einen kurzen Blick auf einige interessante Zahlen:

  • Am bekanntesten ist die digitale Wundversorgung. 99,2% der Befragten gaben an, diese Technologie zu kennen.
  • Am relevantesten ist laut der Befragung die digitale Pflegedokumentation. Ein Einschätzung hierzu wurde auf einer Skala von 1 (keine Bedeutung) bis 5 (sehr hohe Bedeutung) gegeben. Dabei erreichte die digitale Pflegedokumentation im Mittel einen Wert von 4,51.
  • Am interessantesten ist für viele die Frage nach Nutzen und Wirksamkeit digitaler Technologien.

Weitere wertvolle Zusätze lieferten die Freitextergänzungen zu bestimmten Fragen. Häufig erwähnt wurden etwa Aspekte der sektorenübergreifenden Zusammenarbeit und Kommunikation.
Bei der Befragung machen Personen aus der Langzeitpflege den größten Anteil der Teilnehmenden aus, weitere pflegenahe Bereiche (Verbände, Bildung, Beratung usw.) ergänzen diese Perspektiven. Die Antworten stammen aus allen 16 Bundesländern.
 

Wie geht es jetzt weiter?

Den vollständigen wissenschaftlichen Bericht sowie unterstützend aufbereitete Materialien stellen wir in den nächsten Wochen kostenlos auf unserer Website zur Verfügung. Für uns im Kompetenzzentrum Digitalisierung und Pflege dienen die Befragungsergebnisse außerdem dazu, die nächsten Untersuchungsthemen zu identifizieren und Schwerpunkte und Bedarfe zu berücksichtigen: Die Erarbeitung weiterer Informations- und Unterstützungsmaterialien wird sich auch an dieser empirischen Grundlage orientieren.

Um kein Update zur Veröffentlichung des Berichts, zu weiteren Publikationen oder allgemein zur Arbeit des Kompetenzzentrums zu verpassen, lohnt sich neben dem Blick auf die Website auch die Registrierung für unseren Newsletter. Zu aktuellen Themen, Veranstaltungen und Publikationen informieren wir außerdem auf LinkedIn.

 

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