Meldung Bericht Digitale Technologien veröffentlicht

Ergebnisse und Brancheneinblicke

Veröffentlicht am 19.10.2026

Der Bericht des Kompetenzzentrums zeigt Bekanntheit, Relevanz digitaler Technologien und welche Informationsbedarfe Branche und Praxis haben. Dabei gibt es Unterschiede zwischen ambulanter und stationärer Pflege und klare Signale, was im Alltag gebraucht wird.

Von März bis Mai 2026 haben fast 1.000 Personen an unserer Befragung zu digitalen Technologien in der Langzeitpflege teilgenommen. Mit der Veröffentlichung des Berichts geht nun auch unsere neue Themenseite an den Start. Wir geben außerdem drei exemplarische Einblicke in die Ergebnisseenn vollständigen Bericht finden Sie bei uns frei zum Download (Link am Ende der Meldung).

Themenseite

Ob als Annäherung ans Thema oder zeitsparender Alternative zur detaillierten Berichtlektüre: Unsere Seite ist so konzipiert, dass wichtige Aspekte der Befragungsergebnisse schnell erfasst werden können und Einrichtungen abgleichen können: Wo würden wir mit unserer Einschätzung im Vergleich zur Stichprobe stehen? 

  • "Digitalisierung im Pflegesektor: Das sagt die Branche"

Welche Aspekte sich für einen Abgleich anbieten könnten? Vielleicht ja diese drei Blicke in den Bericht:

Einblick 1: Bekannt, relevant – eh klar?

Ob digitale Wunddokumentation oder die Dienst- und Tourenplanung mittels digitaler Tools: Manche Technologien sind weithin bekannt und werden in ähnlicher Gewichtung auch als sehr relevant für die aktuelle tägliche Arbeit eingeschätzt – so eines der weniger überraschenden Ergebnisse aus dem Bericht. Die Daten zeigen jedoch auch, dass Bekanntheit und Relevanz nicht automatisch Hand in Hand gehen: Zwar sind robotische Logistiksysteme vielen ein Begriff, eine wirkliche Rolle spielen sie im Arbeitsalltag nur für einen deutlich kleineren Teil der Befragten. 

Einblick 2: Informationsbedarfe – Nutzen, Wirtschaftlichkeit, Einführung

Neben dem Ist-Stand zur Einschätzung von insgesamt 13 Technologien (Bekanntheit, Relevanz und Priorisierung) wurde außerdem gefragt, zu welchen Aspekten sich die Teilnehmenden mehr Informationen wünschen. Hier zeichnen die Angaben ein deutliches Bild: An Produktinformationen mangelt es nicht. Vielmehr wollen etwa Pflegeeinrichtungen und -dienste wissen: Wie nützlich ist eine Technologie, die ich eventuell einführen möchte? Gibt es verlässliche Informationen dazu, ob sich eine Anschaffung wirtschaftlich lohnt und wie die Einführung am besten gelingt?

Drei-Kreis-Infografik mit Prozentwerten zu Nutzen, Kosten/Wirtschaftlichkeit sowie Einführung und Implementierung

Einblick 3: Unterschiede – Arbeitskontext bestimmt Schwerpunkte

Für ambulant arbeitende und dezentral agierende Pflegedienste sind digitale Tools wichtig, die helfen, sich auch über Distanzen gut im Team abzustimmen oder Touren passend zu organisieren. Stationäre Pflegeeinrichtungen versorgen häufig Menschen mit höherem Pflegebedarf: Hier gewinnen Lösungen zur körperlichen Entlastung wie etwa Exoskelette an Bedeutung. Auch bei weiteren der 13 Technologien gehen Einschätzungen und Schwerpunkte je nach Versorgungssetting teilweise auseinander. Der Bericht stellt diese Unterschiede dar und empfiehlt den beteiligten Akteuren, diese klaren Signale aus der Praxis bei der Erstellung von Unterstützungsformaten und -materialien zu berücksichtigen.

Direkt zum Bericht

Das vollständige PDF-Dokument der Befragung mit dem Titel „Digitale Technologien in der Langzeitpflege: Bekanntheit, Relevanz und Informationsbedarfe – Ergebnisse einer bundesweiten Stakeholderbefragung“ können Sie hier herunterladen:

Bericht zum Download

„Digitale Technologien in der Langzeitpflege: Bekanntheit, Relevanz und Informationsbedarfe – Ergebnisse einer bundesweiten Stakeholderbefragung“ (PDF)

Zur Pressemitteilung

Weitere Informationen sowie ein Statement zur Publikation finden Sie in unserer Pressemitteilung.

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